Jugendausbildung

Sport, Spiel, Spannung bei Flaute und Starkwind

Kentertraining und Badespaß mit dem Conger

Nach dem Kentertraining im Winterhalbjahr für die Opti Gruppe in der Schwimmhalle ist jetzt in der Mittwoch Gruppe auf dem freien Wasser der Trave das Kentern mit dem Conger geübt worden. Das saubere Travewasser war schon beinah sommerlich warm und der Umgang mit einem gekenterten Conger hat alle begeistert. Der unsinkbare Conger musste stehend auf dem Schwert wieder aufgerichtet werden, was einige Mühe bereitet hat, aber das Gefühl der Sicherheit auch in dieser Situation auf dem Wasser vermitteln konnte.

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Glücklicherweise lässt sich ein Conger gar nicht so einfach umschmeissen

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das Ganze hat viel Spass gemacht und schliesslich zieht Hannah das Boot an langer Leine schwimmend zum Liegeplatz

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Kentertraining und Badespaß mit dem Opti

Auch die Opti-Segler freuten sich über die Gelegenheit, das Kentern und Aufrichten nicht nur in der Schwimmhalle, sondern auch in der sauberen und warmen Trave zu üben. Es braucht Kraft und Geschicklichkeit, einen durchgekenterten Opti wieder aufzurichten und ins Boot zurückzuklettern. Das machte nicht nur Spaß, sondern es nun wissen sie, wie es geht und dass sie es schaffen können.

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Starkwindsegeln mit den Conger-Jollen

Eine Woche später hatten wir statt Flaute Starkwind mit stürmischen Böen. Auf dem Alten Arm der Trave bilden sich keine hohen Wellen, und so konnten die Conger gerefft oder nur mit der Fock gesegelt werden. Eine starke Regenbö mit 7 Windstärken wurde im Windschutz der Spundwand des Umwelthafens auf der Teerhofsinsel abgewettert, wo an Land ein altes Steuerhaus Zuflucht vor dem Regen bot.

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Windstärke 8 macht auch im Opti Spaß

Windstärke 7 mit Böen bis 8 wäre für unsere jungen Segler in ihren Booten allein unter Segel doch zuviel gewesen. Und so fanden sie sich stattdessen im einzigen noch verbliebenen Rettungsboot eines untergegangenen Piratenschiffes in einer Schilfbucht auf der Teerhofsinsel wieder. „Gerettet“ worden waren außer dem Opti noch ein Plastikrohr, eine Mülltüte, zwei Paddel und ein altes T-Shirt. Damit sollten sie von der Schilfbucht zum Umwelthafen kommen. Und sie haben diese Aufgabe ganz toll gelöst – sind nicht etwa gepaddelt, sondern haben sich überlegt, dass sie auf dem Kurs dorthin den Starkwind von achtern hätten, und mit den geretteten Sachen ein Notrigg bauen und segeln könnten! Im Umwelthafen wurde dann im Steuerhaus noch ein „Schatz“ gefunden. Insgesamt viel Spaß und Erfahrung an einem Tag, an dem das Training wegen des Wetters sonst auch hätte ausfallen können.

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Mit Notrigg segeln

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Bald ist es geschafft

Und nach den Sturmtagen bei schönsten Wetter und Windstärken 3-4 wunderschöne Segelstunden auf den Congern.

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Im Schutze der Spundwand des Umwelthafens eine kleine Geburtstagsfeier für Freya mit Kirschen und Erdbeeren

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Die Conger in Geschwaderfahrt Mai 2016

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